Die Verschlusszeit

Die Verschlusszeit ist die Belichtungszeit, die durch Öffnen des Kameraverschluss geregelt wird. Bei den aktuellen digitalen Spiegelreflexkameras wird die Öffnung des Verschluss elektronisch geregelt. Welche Verschlusszeit nötig ist, um das Bild richtig zu belichten, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Diese sind zum Beispiel die gewählte Blende, ISO-Wert, generell verfügbares Licht und die Situation, die festgehalten werden möchten. Bei aktuellen Kameras ist die Wahl der Verschlusszeit in drittel Stufen möglich. 1/4000, 1/3200, 1/2500, 1/2000, 1/1600, 1/1250, 1/1000, 1/800, 1/640, 1/500, 1/400, 1/320, 1/250, 1/200, 1/160, 1/125, 1/100, 1/80, 1/60, 1/50, 1/40, 1/30, 1/25, 1/20, 1/15, 1/13, 1/10, 1/8, 1/6, 1/5, 1/4 usw., in Drittelstufen bis zu 30 Sekunden. Außerdem ist es möglich, im manuellen Modus der Kamera den sogenannten BULB-Modus zu verwenden. Dieser ermöglicht eine beliebig lange Belichtung von über 30 Sekunden.

Desweiteren bieten meist die professionellen Kameras noch eine Verschlusszeit von 1/5000, 1/6400 und 1/8000 an.

Zusätzlich ist es möglich, eine Bildreihe aufzunehmen, bei der die Kamera 3 Bilder hintereinander aufnimmt. Dabei wird je ein Bild unter-, normal- und überbelichtet aufgenommen. Dies hat zum Beispiel für die Erstellung von HDR-Fotos Sinn.

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